Privat
Burg Dernbach

Die Burg Dernbach war eine der seltenen Höhenwasserburgen. Die Reste der um 1200 erbauten Burg und ein im 18. Jahrhundert auf dem Burggelände erbautes Wohnhaus (heute Gutshof) liegen in Dernbach (Westerwald) im rheinland-pfälzischen Westerwaldkreis.
Due Burg war der Stammsitz der Herren von Dernbach, seit 1211–1214 erwähnt und vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts ausgestorben, die zumindest in der Zeit von 1223 bis 1380 Ministeriale im Dienst der Grafen von Isenburg waren.
Die Burg wurde 1213 erstmals im Zusammenhang mit Gerhard von Dernbach und Heinrich I. von Isenburg erwähnt, dieser wurde im Gefolge von Heinrich auch Burgmann in Montabaur (ad castrum Humbach), 1217 unterzeichnet er als Zeuge eine Urkunde (Gerhardus de Derinbach).
1380 verkaufte Philipp von Dernbach die Burg an Dietrich von Grenzau, von wo sie durch Erbschaft später an das Geschlecht der Hilchen von Lorch überging. Von 1426 bis 1722 war die Burg trierisches Lehen der Hilchen von Lorch. 1746 beansprichte Kurtrier die Burg als heimgefallenes Lehen.
Die Burg in Dernbach bei Montabaur war groß, mit vier Türmen, drei davon rund. Der eckige Turm war auch der Torturm, der den Zugang zur Burg bewachte.
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Lage: 50.4538, 7.7954