Privatbesitz
Burg Canstein

Die Burg Canstein steht auf einem steilen Kalkfelsen in Canstein, einem Ortsteil von Marsberg im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Canstein datiert auf das 11. und 12. Jahrhundert, wobei bereits 1080 ein „Reinboldus de Canstein“ genannt wird. 1120 erscheint die Burg als „Castrum Cahenstein“ im Besitz des Erzbistums Mainz, welches sie später als Lehen zurückgab. Kurmainz veräußerte Teile des Besitzes an das Augustiner-Chorfrauen Kloster Aroldessen und die Grafen von Waldeck. Zwischen 1296 und 1302 ging die Restherrschaft an das Erzstift Köln über, was 1302 zu einer Fehde mit den Grafen von Waldeck führte, bei der die Burg beschädigt oder zerstört wurde. 1342 belehnte der Kölner Erzbischof Walram die Gebrüder von Pappenheim mit Canstein und beauftragte sie mit dem Neubau der Burg zur Sicherung der kurkölnischen Grenzen. Dies provozierte die Waldecker, die gegenüber die Burg Grimmenstein errichteten, die jedoch 1346 wieder abgerissen werden musste.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3978, 8.9233