Privatbesitz
Burg Burgschleinitz

Eine ehemalige Festung des österreichischen Ministerialengeschlechts derer von Schleunz, die Burg Burgschleinitz, steht auf rund 363 Metern über dem Meeresspiegel in der Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring im Bezirk Horn, Niederösterreich. Sie ist von einem gefluteten Wassergraben umgeben.
Geschichte+
Die Burg Burgschleinitz war der Stammsitz eines Ministerialengeschlechts. Im Jahr 1260 fand der letzte Vertreter dieser Familie, Otto von Schleunz, im Kampf gegen die Ungarn bei Staatz den Tod. Nachfolgend wechselte die Burg mehrfach den Besitzer. Im Jahr 1480 gelang es hussitischen Truppen unter Wenzel Wlčeks, die Burg zu besetzen. Zwei Jahre später, 1482, wurde sie von österreichischen Truppen zurückerobert und dabei vollständig zerstört. Ab etwa 1543 begann der Wiederaufbau der Anlage, die ab ungefähr 1589 unter Georg Bayer von Niederdürnbach erweitert wurde.
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Lage: 48.6081, 15.8188