Museum
Burg Brome
Im Flecken Brome, Niedersachsen, steht die Burg Brome, eine gut erhaltene mittelalterliche Wasserburg. Sie zählt zu den historischen Wehranlagen im Landkreis Gifhorn und beherbergt heute ein Heimatmuseum, das sich der ländlichen Selbstversorgung und altem Handwerk widmet.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Brome reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie um 1200 vermutlich als Holzbau in einer Flussschleife der Ohre entstand. Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1203 im Erbschaftsvertrag Heinrichs des Löwen. Die Burg diente als Grenzfestung im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg zum Schutz vor den benachbarten Machtbereichen Brandenburgs und Magdeburgs. Ihre Geschichte war geprägt von Zerstörungen und wechselnden Besitzern, darunter die Adelsfamilien von Bartensleben, von der Schulenburg und von dem Knesebeck. Das heutige Bauwerk stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde auf den Fundamenten älterer Vorgängerbauten errichtet. Nach Sanierungsarbeiten zwischen 2009 und 2014 wurde die Burg mit einer erneuerten Museumsausstellung wiedereröffnet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Brome_Burg_2014.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.6031, 10.9487