Museum
Burg Brandenstein

Die Burg Brandenstein, eine hochmittelalterliche Anlage, steht auf einem bewaldeten Kegel im hessischen Landrücken. Gelegen bei Schlüchtern-Elm im Main-Kinzig-Kreis, beherbergt diese Höhenburg heute ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Brandenstein reichen bis ins Hochmittelalter zurück, vermutlich wurde sie nach 1243 von einem Zweig der Herren von Steckelberg errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1278 als Besitz des Hermann von Brandenstein. Im Jahr 1307 fiel die Burg als Lehen an die Grafen von Rieneck-Rothenfels und gelangte 1316 in den Besitz Ulrichs IV. von Hanau, der sie zu einem Amtssitz ausbauen ließ. Zwischen 1424 und 1540 war die Burg an die Herren von Eberstein verpfändet und später belehnt. Nach dem Aussterben der Ebersteiner fiel Brandenstein an Hanau zurück und wurde nach 1540 zu einem Renaissanceschloss umgestaltet. Im Dreißigjährigen Krieg diente sie als Zufluchtsort für die umliegende Bevölkerung. 1717 wurde die Burg an die Landgrafen von Hessen-Kassel verpfändet und 1866, nach der Annexion Kurhessens, preußischer Staatsbesitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.3567, 9.5713