Die Burg kann besichtigt werden
Kulturelle Veranstaltungen
Burg Bodenteich

Auf einem künstlich angelegten Hügel in der feuchten Niederung von Bad Bodenteich steht die Burg Bodenteich, eine einstige Wasserburg. Ursprünglich als Adelssitz erbaut, diente sie später den Herzögen von Lüneburg als Verwaltungssitz. Heute wird die Anlage für kulturelle Ereignisse genutzt.
Geschichte+
Um 1250 entstand die Burg Bodenteich als Stammsitz des Adelsgeschlechts von Badendieck oder Bodendike. Ab dem 14. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert nutzten die Herzöge von Lüneburg die Burg als Amtshaus für die Verwaltung der Region. Nach ihrer Zerstörung während der Hildesheimer Stiftsfehde um 1520 wurden die heutigen Burggebäude neu errichtet. Archäologische Funde auf dem Burghügel, darunter Keramikreste aus dem 9. bis 10. Jahrhundert, deuten auf eine frühere Besiedlung hin. Im Keller eines ehemaligen Fachwerkgebäudes entdeckte man die Überreste eines steinernen Turms mit acht Metern Durchmesser und zwei Meter starken Feldsteinmauern, der dem 13. Jahrhundert zugeordnet wird. Der Bergfried aus dem 14. Jahrhundert, ein Backsteinturm mit 3,5 Meter dicken Mauern, diente einst als Gefängnis und Kornspeicher.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bad_Bodenteich_-_Burgstra%C3%9Fe_-_Burg_-_Herrenhaus_04_ies.jpg
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Lage: 52.8342, 10.6831