Schullandheim
Burg Bischofstein

Am westlichen Ufer der Mosel in der Gemarkung Münstermaifeld steht die Burg Bischofstein. Ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaut und später zerstört, wurde sie im 20. Jahrhundert als Feriendomizil wiederaufgebaut und dient heute als Schullandheim.
Geschichte+
Der Bau der Burg Bischofstein wurde zwischen 1242 und 1259 unter Erzbischof Arnold II. von Trier begonnen. Um 1262 erwarb der Trierer Archidiakon Heinrich von Bolanden die noch unvollendete Burg, stellte sie auf eigene Kosten fertig und schenkte sie 1273 dem Trierer Domkapitel. Die Schenkung war an ein lebenslanges Wohnrecht und die Belehnung seiner Nachfolger gebunden. Die Rechte und Pflichten der Lehnsherren wechselten, wobei der Erzbischof zunehmend mehr Einfluss gewann. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg 1689 von französischen Truppen zerstört. Nach der Annexion der linksrheinischen Gebiete durch Frankreich wurde die Ruine 1803 versteigert. Im Jahr 1880 erwarb Johann Franz Bienen die Burg, deren Erben sie 1930 an Erich Deku verkauften. Dieser baute die Burg als Feriendomizil wieder auf, wobei die erhaltenen Mauern integriert, aber keine Rekonstruktion vorgenommen wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Edgar Leyendecker
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Lage: 50.2136, 7.3839