Restaurant
Die Burg kann zum Teil besichtigt werden
Burg Berwartstein

Im südlichen Pfälzerwald liegt die Felsenburg Berwartstein auf einer Bergkuppe. Sie ist die einzige noch bewohnte Burg im Wasgau und hat eine Bauweise, die sich tief in den Sandstein gräbt.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Berwartstein erfolgte im Jahr 1152, als Kaiser Friedrich Barbarossa sie dem Speyerer Bischof Günther von Henneberg schenkte. Dies lässt vermuten, dass die Burg ursprünglich Teil der Befestigungsanlagen der salischen und staufischen Herrscher war. Ab 1201 verwalteten die Herren von Berwartstein, ein nach der Burg benanntes Rittergeschlecht, die Anlage als speyerische Ministerialen. Wegen räuberischer Umtriebe wurde die Burg 1314 von Truppen aus Straßburg und Hagenau belagert, eingenommen und zerstört. Nach einem raschen Wiederaufbau blieb sie im Besitz der Berwartsteiner, bis das Geschlecht 1345 ausstarb. Über die Herren von Weingarten und die Eckebrechte von Dürkheim gelangte der Berwartstein 1347 an das Benediktinerkloster Weißenburg. 1453 stellte sich das Kloster unter den Schutz des Kurfürsten von der Pfalz. Kurfürst Philipp der Aufrichtige übergab die Burg 1480 seinem Marschall Hans von Trotha, bekannt als „Hans Trapp“, zu erblichem Lehen. Unter seiner Herrschaft wurde die Burg weiter befestigt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Peter Schneider
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.1085, 7.8627