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Burg Bederkesa
Die Burg Bederkesa ist eine Niederungsburg in Bad Bederkesa, einem Ortsteil von Geestland in Niedersachsen. Ihre Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Archäologische Funde belegen, dass bereits um 1200 Holzbauten an diesem Standort existierten. Als Erbauer gelten die Ritter von Bederkesa. Im Jahr 1381 erwarb die Stadt Bremen zunächst die Hälfte der Herrschaft, bevor sie 1421 die gesamte Burg und die dazugehörige Herrschaft in ihren Besitz brachte. Bis 1460 entstand ein Steinhaus, das den heutigen Südflügel bildet. Der Nordflügel wurde 1536 hinzugefügt und 1579 durch einen Mittelflügel mit dem älteren Teil verbunden. Kupferstiche des Architekten Wilhelm Dilich aus der Zeit um 1600 zeigen die Burg umgeben von einem Wassergraben. Im Jahr 1654 nahm der schwedische Feldherr Hans Christoph von Königsmarck die Burg für das schwedische Königshaus in Besitz. Nur acht Jahre später, 1662, verpfändete Königin Hedwig Eleonore den Besitz an ihren Feldmarschall, der die Befestigungsanlagen abtragen ließ.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.6265, 8.8424