Die Burg kann besichtigt werden
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Burg Anholt

Im westlichen Münsterland, an der Grenze zum Niederrhein im heutigen Isselburg-Anholt, liegt die Burg Anholt, ein Wasserschloss. Ursprünglich als Wehrbau zur Sicherung der Besitztümer des Bistums Utrecht errichtet, ist sie heute eine der größten und besterhaltenen Anlagen ihrer Art in Nordrhein-Westfalen.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Anholt reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sie vor 1169 als Lehen des Utrechter Bischofs entstand. Im 14. Jahrhundert endete das Lehnsverhältnis, und Anholt wurde eine reichsunmittelbare Herrlichkeit. Nach dem Aussterben der Herren von Sulen im Jahr 1380 gelangte die Burg durch Heirat an die Familie von Gemen und 1402 an die Bronkhorst-Batenburgs. Kaiser Sigismund bestätigte 1431 die reichsunmittelbaren Rechte. Während der Geldernschen Fehde wurde die Burg 1499 erfolglos und 1512 erfolgreich von Herzog Karl von Egmond belagert und für 25 Jahre besetzt. Erst 1537 konnte Dietrich III. von Bronkhorst-Batenburg die Burg zurückerlangen. Im Achtzigjährigen Krieg wurde Anholt von den Geusen geplündert und in Brand gesteckt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/
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Lage: 51.8443, 6.4272