Kulturelle Veranstaltungen
Die Festungsanlage kann besichtigt werden
Brückenkopf Jülich

Der Brückenkopf Jülich ist eine Festungsanlage aus der napoleonischen Ära in Jülich, Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Als Beispiel französischer Festungsbautechnik des frühen 19. Jahrhunderts in Deutschland, diente sie dem Schutz der Stadt von Westen her und ist heute ein Kulturdenkmal.
Geschichte+
Die strategische Bedeutung des Rurübergangs bei Jülich war bereits den Römern bekannt, die hier in der Spätantike ein Kastell errichteten. Im 16. Jahrhundert, mit dem Bau der Festung Jülich, gewann der Schutz der Rurbrücke an Bedeutung. Die Franzosen begannen 1799 mit dem Bau des Brückenkopfes, um den Flussübergang zu sichern und die Festung als Etappe für ihre Truppen zu etablieren. Napoleon selbst besuchte 1804 die Baustelle und ordnete Verstärkungen an, insbesondere für die Südbastion. Die Fertigstellung erfolgte 1808. Während der Belagerung Jülichs im Jahr 1814 blieb der Brückenkopf unerobert. Nach der preußischen Übernahme 1815 wurde die Anlage bis zur Entfestigung 1860 instand gehalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Brueckenkopf01-DaB..jpg
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Lage: 50.9208, 6.3502