Klosterbetrieb
Bonifatiuskloster (Hünfeld)

Das Bonifatiuskloster in Hünfeld ist das Mutterhaus der mitteleuropäischen Provinz der Oblatenmissionare.
Geschichte+
Die Gründung des Bonifatiusklosters erfolgte 1895 als erste Niederlassung der Oblatenmissionare in Deutschland. Die Bauarbeiten für die Klosteranlage und die Kirche, entworfen vom Paderborner Dombaumeister Arnold Güldenpfennig, begannen 1896 und waren vier Jahre später abgeschlossen. Das Kloster entwickelte sich zu einer philosophisch-theologischen Hochschule und Ausbildungsstätte für den Ordensnachwuchs, wo zeitweise über 100 Studenten und 50 Patres und Brüder lebten. Ein Erweiterungsbau wurde 1930 hinzugefügt. Während des Dritten Reiches wurde das Kloster 1941 enteignet und die Ordensmitglieder vertrieben, kehrten jedoch 1946 zurück. Nach der Schließung der Hochschule 1971 wandelte sich das Kloster zu einem Exerzitien- und Tagungshaus.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.6743, 9.7691