Obersten Gerichtshof (Högsta domstolen)
Bondesches Palais

In Stockholm steht das Bondesche Palais, ein Beispiel barocker Architektur in Schweden. Ursprünglich als Residenz erbaut, dient es heute als Sitz des Obersten Gerichtshofs.
Geschichte+
Die Errichtung des Bondeschen Palais erfolgte zwischen 1662 und 1673 im Auftrag des Reichsschatzmeisters Gustaf Bonde. Die Pläne für das Gebäude, das eine H-förmige Grundfläche aufweist und einen kleinen Barockgarten umschließt, stammten von den Architekten Nicodemus Tessin d. Ä. und Jean de la Vallée. Ein Brand im Jahr 1710 zerstörte das ursprüngliche Kupferdach. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Familie Bonde das Palais vermieten und später verkaufen. Es beherbergte daraufhin ein Gericht und die königliche Bibliothek, bevor es 1730 von der Stadt Stockholm erworben und für zwei Jahrhunderte als Rathaus genutzt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 59.3263, 18.0665