Klosterbetrieb
Benediktinerstift Gleink
In Steyr-Gleink, auf etwa 329 Metern über dem Meeresspiegel, liegt das Benediktinerstift Gleink, ein ehemaliges Kloster. Es ist ein Beispiel für die Umwandlung einer mittelalterlichen Festung in ein religiöses Zentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Stifts Gleink reichen ins frühe 12. Jahrhundert zurück, als es aus der bambergischen Lehensburg Glunich entstand, kurz nach der Gründung des Stifts Garsten. Die Ministerialenfamilie Gleink-Volkersdorfer, namentlich Arnhalm I. und sein Sohn Bruno, ließen die Festung in eine Klosteranlage umwandeln. Um 1120 war das dem Apostel Andreas geweihte Kloster bereits etabliert. Gleink fungierte als Tochtergründung des Stifts Garsten, von wo auch der erste Abt Ulrich stammte. Der romanische Bau wurde mehrfach durch Brände beschädigt. Nach den Ungarnkriegen erlebte das Stift unter Abt Gregor Grand (1504–1520) eine Blütezeit.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Steyr_Gleinker_Hauptstra%C3%9Fe_20_%2803%29.JPG
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Lage: 48.0685, 14.4141