Klosterbetrieb
Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria (Fulda)

Die Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria ist ein 1626 gegründetes Kloster der Benediktinerinnen im Stadtzentrum Fuldas.
Die Schwestern betreiben verschiedene kunsthandwerkliche Werkstätten, einen Klostergarten sowie einen Klosterladen und stellen einen Kompost-Aktivator her.
Die in den Jahren 1629 bis 1631 erbaute Klosterkirche – im Volksmund „Nonnenkirche“ genannt − ist in den Formen der Spätgotik und Renaissance errichtet worden und hat eine markante Westfassade, die durch große Spitzbogenfenster und einen Renaissancegiebel gestaltet ist.
Die Grundsteinlegung zum Bau der Kirche und Kloster der Benediktinerinnen erfolgte durch den Fuldaer Fürstabt Johann Bernhard Schenck zu Schweinsberg (1623–1632).
Die ersten Jahrzehnte waren wegen des Dreißigjährigen Krieges von großen Schwierigkeiten geprägt; die Schwestern mussten mehrmals vor feindlichen Truppen fliehen, das Kloster wurde einige Male ausgeplündert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.5530, 9.6773