Privatbesitz
Begerburg

Im Dresdner Stadtteil Dölzschen steht die Begerburg, ein im 19. Jahrhundert erbautes Schloss. Das Bauwerk, das einer Burg ähnelt, ist als Kulturdenkmal geschützt.
Geschichte+
Bereits im 18. Jahrhundert ließ Carl Siegmund von Nimptsch, der Besitzer des Ritterguts Roßthal, auf einem als „Kanapee“ bekannten Felsvorsprung ein Lusthaus namens Carlsburg errichten. Ein Unwetter zerstörte den Holzbau im Jahr 1742, woraufhin ein Steinbau entstand. Dieser fiel 1745 den Kriegswirren der Schlacht bei Kesselsdorf zum Opfer. Nach einer Zerstörung im Siebenjährigen Krieg 1759 wurde an dieser Stelle ein Aussichtsplatz mit Rondell und Ruhebänken angelegt. Im Jahr 1852 erwarb der Steinbruchbesitzer Johann Gottlieb Beger das Grundstück und beauftragte Theodor Lehnert mit dem Bau einer neugotischen Villa, die Elemente einer mittelalterlichen Burg aufwies. Das Gebäude diente zunächst als Gaststätte mit mehreren Restaurationsräumen, einem Saal, einem Kaffeesalon und einer Aussichtsplattform.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:DD-Begerburg.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.0233, 13.6888