Kulturzentrum
Bambergische Stadtburg

In Feldkirchen, Kärnten, steht die Bambergische Stadtburg, ein historisches Profangebäude, das einst als Amtssitz diente und heute ein Kulturzentrum beherbergt. Ihre Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie als Verwaltungszentrum für das Bistum Bamberg errichtet wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage liegen im 13. und 14. Jahrhundert, als das Bistum Bamberg, das im 12. Jahrhundert Ländereien in Kärnten erworben hatte, hier einen herrschaftlichen Bau als Verwaltungssitz errichten ließ. Von diesem ersten Bauwerk sind heute keine Spuren mehr sichtbar. Anfang des 15. Jahrhunderts bestand die Anlage aus einem zweigeschossigen Wohnturm, der 1422 erstmals urkundlich erwähnt wurde und heute den Nordtrakt bildet. Im Jahr 1434 ging der Besitz an die Familie Ungnad über, die die Burg angesichts der drohenden Türkengefahr befestigte und erweiterte. Aus dieser Zeit stammen der mehrgeschossige Turm im Südosten, die östliche und südöstliche Umfassungsmauer, der südöstliche Rundturm und der dreigeschossige Mittelturm an der Südseite. Unter der Familie Foregger erfuhr die Burg im 17. und 18.
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Lage: 46.7224, 14.0923