Tagungszentrum
Augustinerkloster

Das Augustinerkloster in Erfurt, ein ehemaliges Kloster der Augustiner-Eremiten, wurde ab 1277 erbaut und ist mit dem Leben Martin Luthers verbunden, der hier von 1505 bis 1512 als Mönch wirkte. Heute dient es als Tagungs- und Begegnungszentrum und ist ein Kulturdenkmal.
Geschichte+
Die Augustiner-Eremiten ließen sich 1266 in Erfurt nieder. Nach Konflikten mit der Stadt kehrten sie 1276 zurück und begannen 1277 mit dem Bau ihres Klosters, das auf den Fundamenten der Kirche St. Philippi und Jacobi errichtet wurde. Das Kloster wurde durch Spenden und Ablasshandel erweitert, wobei bis 1518 unter anderem eine Bibliothek, Kapellen, der Kapitelsaal und ein Kreuzgang entstanden. Die farbigen Glasfenster der Kirche aus dem 14. Jahrhundert und die Außenkanzel sind vorhanden. Martin Luther lebte von 1505 bis 1511 im Kloster und wurde hier 1507 zum Priester geweiht. Die Reformation führte 1522 zum Austritt vieler Mönche, und das Kloster wurde 1559 säkularisiert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.9814, 11.0300