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Augustinerinnenkloster (Glindfeld)

Das ehemalige Augustinerinnenkloster Glindfeld, geweiht Maria und Laurentius, ist ein historischer Ort im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen. Es zeugt von einer langen Geschichte klösterlichen Lebens in der Region.
Geschichte+
Die Existenz des Klosters ist ab der Zeit kurz vor 1177 belegt. Die Augustinerinnen, die ursprünglich in Küstelberg ansässig waren, wurden Ende des 13. Jahrhunderts, genauer 1299, nach Glindfeld umgesiedelt. Dies geschah auf Anweisung des Kölner Erzbischofs Wigbold von Holte. Die Errichtung der Klosterkirche gestaltete sich aufgrund knapper Mittel schwierig und konnte erst nach 1338 vollendet werden. Ursprünglich im romanischen Stil begonnen, wurde der Bau während der Ausführung zu einer gotischen Hallenkirche umgestaltet. Im 14. Jahrhundert litt das Kloster unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die den Verkauf von Gütern erforderlich machten. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts war das Kloster durch Misswirtschaft stark heruntergekommen. Im Jahr 1499 wurde es aufgehoben und in ein Kreuzherrenstift umgewandelt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.1994, 8.6664