Die Reste der antike Stadt können besichtigt werden
Antike Stadt Aquileia-Ausgrabungsstätte
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Die antike Stadt Aquileia, im heutigen Friaul-Julisch Venetien in Italien gelegen, war einst eine Metropole des Römischen Reiches. Ihre Überreste zeigen ihre zentrale Rolle als Verkehrsknotenpunkt und Handelszentrum.
Geschichte+
Die Gründung Aquileias erfolgte im Jahr 181 v. Chr. als Militärkolonie durch 3.000 Veteranen, nachdem ein keltischer Vorstoß in der Region abgewehrt worden war. Die Stadt entwickelte sich rasch zu einem Umschlagplatz, insbesondere als Endpunkt der Bernsteinstraße, die den Rohstoff aus dem Ostseeraum nach Italien brachte. Auch die Nähe zur Provinz Noricum, die für ihren Bergbau von Bedeutung war, trug zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Aquileia war bekannt für seine Glasindustrie, Eisenverhüttung und die Produktion von Amphoren. Persönlichkeiten wie Julius Cäsar und Mark Aurel besuchten die Stadt, die auch ein Bollwerk gegen „Barbaren“ bildete. Im Jahr 170 wurde Aquileia während der Markomannenkriege belagert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 45.7683, 13.3705