Privatbesitz
Ansitz Penninghof

In Taxenbach im österreichischen Bundesland Salzburg befindet sich der Ansitz Penninghof, ein historisches Herren- und Gutshaus. Obwohl es die typischen Erker und Ecktürme des Pinzgaus vermissen lässt, zählt es zu den authentischen Salzburger Ansitzen.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Penninghofs erfolgte zwischen 1427 und 1429, als Hans Strasser zu Straß das erzbischöfliche Lehen „Obkirchen“ innehatte. Er übertrug den Hof 1433 als Morgengabe an seine Frau Margaretha. Nach seinem Tod ging der Besitz an die minderjährigen Kinder des Michael Emhofer über, deren Lehensträger Wilhelm Penninger war. Vor 1490 wurde Wilhelm Penninger Alleineigentümer, und der Besitz verblieb über Generationen in der Familie Penninger. Im Jahr 1613 wurde der Hof erstmals als Edelsmannsitz zu Obkirchen bezeichnet. Nach weiteren Besitzerwechseln erwarb das Paris Lodronsche Collegium Marianum zu Salzburg 1649 den Ansitz und die Grundherrschaft. Ab 1665 diente der Penninghof hauptsächlich als Wohn- oder Bauernhaus. 1842 kaufte Peter Gschwandtner das Anwesen, das 1887 an Peter Schernthaner verkauft wurde. Die Familie Schernthaner ist bis heute im Besitz des Penninghofs.
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Lage: 47.2945, 12.9657