Privatbesitz
Ansitz Pabenschwandt

Nordöstlich des Ortskerns von Plainfeld im Salzburger Land liegt der Ansitz Pabenschwandt, ein historisches Herren- und Gutshaus. Seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die erste Erwähnung des Namens Pabenschwandt datiert auf das Jahr 1269, als ein Konrad von Pabenswant als Bürge auftrat. 1288 wurde die Gattin Gottfrieds von Pabenswant, Hedwig, zusammen mit ihren sieben Kindern der Salzburger Kirche übergeben. Die Familie Pawenswanter fungierte ab 1336 als Grundherren. Nach dem Tod des letzten Pawenswanters, Eustach von der Alm, ging der Besitz an seinen Diener Sebastian Hartberger über. Dessen Familie verkaufte den Hof 1567 an Hanns Heß und Anna Copeindlin, nachdem Hartberger kinderlos verstorben war. 1574 erwarb Balthasar von Raunach das Gut, dessen Verwaltung später nach Wartenfels verlegt wurde. David Widmannster, der Pfleger von Wartenfels, kaufte das Gut 1606 und vererbte es an seine Kinder. Ferdinand Hueber erwarb Pabenschwandt 1678. Der Hof, 1688 als „adeliger freyer Sitz“ bezeichnet, wurde 1705 von Josef Pock von Arnholz an das Kloster St. Peter verkauft. Im 18. Jahrhundert umfasste das Gut ein dreigeschossiges Herrenhaus mit Erker, Oktogonalanbau und Hauskapelle.
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Lage: 47.8371, 13.1891