Privatbesitz
Ansitz Judenhof

In March, einem Ortsteil von St. Johann im Pongau in Salzburg, Österreich, steht der Ansitz Judenhof. Das Herren- und Gutshaus zeigt salzburgische Architektur mit einem Krüppelwalmdach und zwei runden Eckerken zur Straße hin.
Geschichte+
Der Judenhof wurde 1429 als „Ain hof genannt datz Judendorf“ erstmals urkundlich erwähnt und war ein erzbischöfliches Ritterlehen des Konrad Prünlinger. Der Besitz wechselte oft. 1529 gelangte eine Hälfte an Peter Aman von Hundsdorf, die andere 1560 an seinen Vetter Veit Aman von Saal. Sigmund Aman von Saal und Judendorf vereinte den Besitz 1594 wieder. 1598 erwarb Veit Stöckl zu Schwarzegg das Anwesen. Seine Bemühungen, den Judenhof in ein freies Eigen umzuwandeln, scheiterten 1619 an der Salzburger Hofkammer, die den adeligen Status verneinte. 1628 wurde der Judenhof dem Landgericht St. Veit unterstellt. Nach Adam Stöckl, der den Besitz 1632 an Absalom Mayrhofer verkaufte, folgten bürgerliche und bäuerliche Eigentümer. Im 17. Jahrhundert änderte sich der Name von Judendorf zu Judenhof.
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Lage: 47.3244, 13.0920