Privatbesitz
Ansitz Heihsgut

Ein geschichtsträchtiges Herren- und Gutshaus in den Salzburger-Steirischen Alpen ist der Ansitz Heihsgut. Es zählt zu den ältesten durchgehend bewohnten Gebäuden der Region und ist ein Beispiel für die historische Architektur in St. Michael-Sankt Martin.
Geschichte+
Das Heihsgut wurde 1478 von der Familie Heihs als freies Eigentum vom Benediktinerstift St. Lambrecht in der Steiermark erworben. Es wird vermutet, dass es Teil eines größeren Landgutes war, das im 13. Jahrhundert bei Auseinandersetzungen zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde und 1278 den Mönchen zugesprochen wurde. Die Familie Heihs prägte die Geschichte des Anwesens, was sich auch an den Grabsteinen auf dem Friedhof der Dorfkirche ablesen lässt, die ihren Aufstieg und Niedergang dokumentieren. Im 16. Jahrhundert eine Zirbenstube von 1545 und ein Waffeleisen von 1559 mit dem Familienwappen vom Wohlstand der Heihs. Das Haus wurde erweitert, unter anderem durch die Einbeziehung eines gemauerten Getreidekastens und die Errichtung der großen Zirbenstube im ersten Stock.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heihsgut.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.0999, 13.6538