Museum
Altes Schloss (Gießen)

Das Alte Schloss in Gießen, auch als Landgräfliche Burg bekannt, wurde um 1300 als Teil der Stadtbefestigung errichtet und diente einst als zweite Wasserburg. Heute beherbergt es Teile des Oberhessischen Museums und grenzt direkt an den Botanischen Garten.
Geschichte+
Die Ursprünge des Alten Schlosses reichen bis etwa 1300 zurück, als es als Erweiterung der Gießener Stadtbefestigung und als zweite Wasserburg entstand. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahr 1364 als Wohnsitz von Landgraf Heinrich II. Das Schloss erfüllte Funktionen als Witwensitz, fürstliche Residenz und Standort des Hofgerichts. Ab 1604 war hier auch eine fürstliche Kanzlei untergebracht. Ursprünglich umfasste die Anlage einen Palast, Wohn- und Stallgebäude, einen Verbindungsbau und einen Wehrturm mit Graben. Im 19. Jahrhundert kam es zu Abrissen baufälliger Teile. 1893 übernahm die Stadt Gießen das Schloss, um es für Museumszwecke zu nutzen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.5868, 8.6766