Humboldt Universität
Altes Palais Berlin

In Berlin-Mitte war das Alte Palais einst die Residenz des preußischen Königs und späteren Deutschen Kaisers Wilhelm I. und ist heute ein integraler Bestandteil der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität. Seine Geschichte reicht von einem barocken Umbau über eine klassizistische Neugestaltung bis hin zur teilweisen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem anschließenden Wiederaufbau.
Geschichte+
An der Stelle des heutigen Alten Palais befand sich ursprünglich das Stadthaus des Obersten von Weiler, welches zwischen 1688 und 1692 errichtet wurde. Nach dem Verkauf an den Markgrafen Philipp Wilhelm von Brandenburg-Schwedt ließ dessen Nachfahre Friedrich Wilhelm das Gebäude zu einem barocken Palais umgestalten. Im Jahr 1817 erwarb Graf Tauentzien das Anwesen, bevor Prinz Wilhelm es 1825 übernahm und ab 1829 mit seiner Gemahlin Augusta bewohnte.
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Lage: 52.5169, 13.3928