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Altes Bischofsschloss (Fürstenwalde)

Das Alte Bischofsschloss in Fürstenwalde/Spree, auch Bischofsburg genannt, diente einst als Bischofssitz und beherbergt heute ein Kulturzentrum.
Geschichte+
Die frühesten Erwähnungen einer Burg in Fürstenwalde reichen bis ins Jahr 1365 zurück. Nachdem der Lebuser Dom zerstört wurde, beschloss das Domkapitel 1373, den Bischofssitz nach Fürstenwalde zu verlegen, eine Entscheidung, die zwölf Jahre später vom Papst bestätigt wurde. Bischof Johann V. von Borschwitz, der 1397 berufen wurde, baute die Burg aus. Im Zuge der Hussitenkriege wurde Fürstenwalde von den Taboriten angegriffen, wobei der Dom zerstört und geplündert wurde. Der Wiederaufbau des Doms begann 1446. Während der Reformation kam es zu Konflikten zwischen Bischof Georg von Blumenthal und den Protestanten. Nach einem Überfall im Jahr 1528, bei dem Schloss, Dom und Stadt geplündert wurden, verloren Bischof und Domherren zunehmend an Einfluss.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.3576, 14.0665