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Adelshof Dreikönigenhaus

In der Koblenzer Altstadt steht das Dreikönigenhaus, eine historische Residenz, die als Adelshof diente und Persönlichkeiten beherbergte. Es ist nach den Heiligen Drei Königen benannt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Standortes reichen bis ins Jahr 1538 zurück, als dort ein Garten erwähnt wurde, der mit dem Heilige-Drei-König-Altar in Verbindung stand. Später befand sich an dieser Stelle ein städtisches Haus, das um 1595 verkauft wurde und in dem sich ein Gasthof etablierte. Dieses Gebäude wurde vermutlich während der Belagerung von Koblenz im Jahr 1688 durch französische Truppen zerstört. Der heutige Barockbau entstand im Jahr 1701. Als Baumeister wird entweder der Ratsherr Wilhelm von Hauschild oder der kurtrierische Hofbaumeister Johann Christoph Sebastiani genannt. Kurz nach Fertigstellung wurde das Haus verpachtet, unter anderem an die Familie von Breidbach zu Bürresheim, aus der der Mainzer Erzbischof Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim stammte, der hier geboren wurde. 1711 erwarb der Trierer Domdechant Anton Freiherr zu Eltz zu Rübenach das Gebäude und forderte für den nun als Eltz-Rübenacher Hof bekannten Adelshof die adelige Immunität. Sein Nachfolger Damian Lothar von Eltz-Rübenach erbte das Anwesen, und dessen Sohn Franz Ludwig von Eltz-Rübenach erweiterte es 1779 um einen Anbau.
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Lage: 50.3617, 7.5980