KlosterMarienmünster

Abtei Marienmünster

Abtei Marienmünster

Klosterbetrieb

Die Abtei Marienmünster, einstmals ein Benediktinerkloster, liegt in der nordrhein-westfälischen Stadt Marienmünster. Ursprünglich als Sühnekloster gegründet, ist sie heute ein Ort der Besinnung und Kultur.

Geschichte+

Die Gründung der Abtei Marienmünster erfolgte im Jahr 1128 durch Graf Widekind I. von Schwalenberg und seine Gemahlin Lutrud von Itter. Sie stifteten das Benediktinerkloster auf Anraten des Paderborner Bischofs Bernhard I. von Oesede als Sühnekloster, unweit ihrer Stammburg Oldenburg. Die Weihe des Klosters und der Kirche, die den Heiligen Jungfrau Maria, Jakobus dem Älteren und Christophorus gewidmet war, fand am 15. August 1128 statt. Zwölf Mönche aus der Abtei Corvey übernahmen die geistliche Leitung, mit Gerhard als erstem Abt. Das Kloster erlebte seine Blütezeit im 12. und 13. Jahrhundert. Ende des 13. Jahrhunderts befestigte Abt Hermann das Kloster durch den Bau von Burgen in Vörden und Bredenborn. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Abtei mehrfach geplündert und von 1641 bis 1646 von hessischen und schwedischen Truppen zerstört. Abt Ambrosius Langen leitete ab 1661 den Wiederaufbau der Kirche, die von einer romanischen Basilika zu einer Hallenkirche umgestaltet wurde. Auch im Siebenjährigen Krieg erlitt das Kloster Plünderungen und Zerstörungen.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: www.zeche.org

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.8317, 9.2125