KlosterLa Sauve

Abtei La Sauve-Majeure

Abtei La Sauve-Majeure

Das Kloster kann besichtigt werden

Die Abtei La Sauve-Majeure, eine ehemalige Benediktinerabtei, ist eine Ruine auf einem Hügel über dem Ort La Sauve in der Gironde, Nouvelle-Aquitaine, Frankreich. Ihre Überreste sind heute ein Zeugnis mittelalterlicher Architektur, das seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe des Jakobswegs in Frankreich gehört.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1079 durch den Mönch Gérard von Corbie an der Stelle einer früheren Einsiedelei. Mit der Unterstützung Wilhelms von Aquitanien und dank ihrer Lage am Jakobsweg erlebte die Abtei einen raschen Aufschwung. Bereits 1095, im Todesjahr ihres Gründers Gérard, zählte sie über 300 Mönche und hatte zwanzig Priorate unter sich. Gérards Grab entwickelte sich nach seiner Heiligsprechung im Jahr 1197 zu einer Pilgerstätte. Die ihm geweihte Kirche wurde 1231 eingeweiht, und Spenden ermöglichten in den folgenden zwei Jahrhunderten eine kontinuierliche Erweiterung und Ausstattung der Klostergebäude. Mit dem Beginn des Hundertjährigen Krieges setzte ein langsamer Niedergang ein, doch selbst danach, ab 1456, wurden bis ins 17. Jahrhundert hinein immer wieder neue Bauprojekte begonnen.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Hervé Rebours

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 44.7688, -0.3117