Klosterbetrieb
Abtei Grüssau
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Die Abtei Grüssau in Bad Wimpfen ist ein Kloster mit einer Geschichte von Vertreibung und Neuanfang. Ursprünglich von Benediktinermönchen aus Schlesien gegründet, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat suchten, hat sich das Kloster zu einem Ort der Besinnung und des Engagements entwickelt.
Geschichte+
Die Wurzeln der Abtei Grüssau reichen bis zu Benediktinermönchen zurück, die nach dem Ersten Weltkrieg das Emmauskloster in Prag verlassen mussten und sich 1919 im ehemaligen Zisterzienserkloster Grüssau in Schlesien niederließen. Nach der Aufhebung des Klosters im Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der Mönche aus Schlesien im Mai 1946 suchten diese eine neue Bleibe. Nach gescheiterten Plänen im Norden Deutschlands entschieden sie sich am 1. Juli 1947 für das seit 1803 verlassene Ritterstift in Bad Wimpfen. Die hessische Landesregierung hatte die Liegenschaft bereits im Mai 1947 angeboten. Die ersten Mönche trafen im August 1947 ein und mussten notdürftig Wohnraum schaffen, indem sie den Westteil des gotischen Kreuzgangs und den ehemaligen Stiftsspeicher umbauten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.2318, 9.1775